Ticket ins Leben – 28. Mai
Dem Sterben kommt manchmal das pralle Leben in die Quere: Der gefeierte Chansonnier Antoine Toussaint hat nach einem Schlaganfall Angst, nie wieder auftreten zu können. Er beschließt, in Genf seinem Leben ein Ende zu setzen. Während der Zugreise Richtung Schweiz sitzt ihm die temperamentvolle Victoire gegenüber – und die lässt sich nicht so leicht abwimmeln. So nimmt die Liebe ihren Lauf und stellt das Leben der beiden auf den Kopf. Valérie Lemercier und Gérard Darmon spielen herzerfrischend in diesem unterhaltsamen Film von Jean-Pierre Améris.
Die Camino Therapie – 2. Juli
Zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Die Lehrerin Fred klammert sich an ihr geordnetes Leben, während der rebellische Adam seiner schwierigen Vergangenheit entfliehen will. Durch ein Sozialprogramm wandern sie gemeinsam auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Zwischen Konflikten und unerwarteten Begegnungen lernen sie nicht nur einander, sondern auch sich selbst neu kennen. Inspiriert von einer wahren Geschichte. Mit Alexandra Lamy, Julien Le Berre, Mélanie Doutey, Maëlle Vidou, Regie: Yann Samuell
Auf zwei Rädern – 9. Juli
In dem berührenden Fahrrad-Roadmovie von und mit Mathias Mlekuz reist ein Vater gemeinsam mit seinem besten Freund und Terrier Lucky mit dem Fahrrad quer durch Europa – auf den Spuren seines verstorbenen Sohns. Von der französischen Atlantikküste bis nach Istanbul wird die Reise zu einer bewegenden Mischung aus Trauerbewältigung, Freundschaft und lebensbejahendem Abenteuer. Auch dieser Film basiert auf einer wahren Geschichte: Der Filmemacher Mathias Mlekuz verarbeitet darin den Verlust seines Sohnes. Der ergreifende Film mit einem zuckersüßen Terrier in der Nebenrolle avancierte 2024 zum Publikumserfolg in Frankreich und wurde auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet. In weiteren Rollen: Philippe Rebbot, Josef Mlekuz und Adriane Grządziel.
Chéri, ich komme! Die Erfindung der Lust – 23. Juli
Mit viel Charme und Esprit erzählt die Sommerkomödie, die auch in den Freiluftkinos zu sehen sein wird, die außergewöhnliche Entstehungsgeschichte des Sexspielzeugs „Womanizer“: Nach 20 Jahren Ehe gesteht Fanny ihrem Mann Thomas, dass sie noch nie einen Orgasmus hatte. Für den tüftelnden Ingenieur ist das ein Schock – und zugleich der Beginn einer ebenso komischen wie überraschenden Entdeckungsreise in die Welt der weiblichen Lust. Während Fanny Therapien, Workshops und neue Erfahrungen ausprobiert, setzt Thomas sein ganzes Erfinderpotenzial ein, um eine Lösung für seine Frau zu finden. In den Hauptrollen: François Cluzet, bekannt aus „Ziemlich beste Freunde“, und Alexandra Lamy, die auch in der „Camino-Therapie“ zu sehen ist.
Der Klang der Stradivari – 6. August
Ein großartiger Film für alle, die Musik lieben. Astrid will das Vermächtnis ihres verstorbenen Vaters vollenden: Erstmals sollen vier legendäre Stradivari-Streichinstrumente gemeinsam auf einer Bühne erklingen. Doch kurz vor dem großen Konzert droht das ehrgeizige Projekt zu scheitern. Die virtuosen Musikerinnen und Musiker sind zwar Meister ihres Fachs, geraten während der Proben auf einem abgelegenen Schloss jedoch immer wieder aneinander. Eitelkeiten, alte Konflikte und starke Persönlichkeiten machen ein harmonisches Zusammenspiel nahezu unmöglich. Astrid holt den Komponisten des Stücks dazu, um aus den vier Solisten ein echtes Quartett zu formen. In den Hauptrollen glänzen die musizierenden Darsteller Mathieu Spinosi, Daniel Garlitsky, Emma Ravier und Marie Vialle. Regie führte Grégory Magne; die Musik stammt von Grégoire Hetzel.
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